Was passiert bei Auffahrunfällen / einem Heckcrash?

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und bei einem Heckcrash?

Beitragvon DoreleBritax am Do 20. Okt 2011, 16:16

Hab ich doch dann das gleiche Problem oder?
Grüße Dorele

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Re: und bei einem Heckcrash?

Beitragvon karibuni am Do 20. Okt 2011, 21:29

Also ich hatte 2x einen Unfall, wo mir wer hinten drauf ist, als ich stand (zum Glück ohne Kinder!!!!), beide Male hatte ich blaue Flecke und Prellungen vom Gurt.........
Ich folgere daraus, mich hat es nach vorne geworfen, sprich das Kind im Reboarder ist gut geschützt.......

Anders wenn ich rückwärts fahre und wo draufknalle, dann wirft es das Kind in die Gurte....aber mal ehrlich, wie schnell fahren wir denn rückwärts :roll: :roll: ich meine deutlich weniger als 30 km/h , oder?
Liebe Grüße

Karibuni



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Re: und bei einem Heckcrash?

Beitragvon Verseau am Do 20. Okt 2011, 23:29

höchstens 15km/h ;)
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Re: und bei einem Heckcrash?

Beitragvon Michaela am Do 20. Okt 2011, 23:54

Also soviel ich weiß sind bei Heckaufprällen vorwärtsgerichtete Sitze tatsächlich sicherer, aber da Heckaufprälle nur 2 % aller schweren Unfälle ausmachen (Frontaufprälle dagegen 59 %) sind Reboard-Sitze einfach das deutlich kleinere Risiko im Vergleich zu vorwärtsgerichteten Sitzen. Ein gewisses Restrisiko bleibt natürlich immer.
Liebe Grüße, Michaela

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Re: und bei einem Heckcrash?

Beitragvon VerHes am Fr 21. Okt 2011, 00:22

Wir hatten am 10.08. einen Heckunfall und unsere Tochter war hinten angeschnallt im Maxi Cosi. Die Babyschale ist ein kleines Stück abgehoben, also mit dem Bügel Richtung Rücksitz.

karibuni hat geschrieben:Ich folgere daraus, mich hat es nach vorne geworfen, sprich das Kind im Reboarder ist gut geschützt.......


Da es so schnell ging, habe ich nicht wirklich mitbekommen ob ich erst nach vorne oder erst nach hinten geprallt bin. Mein Mann hat mich dann aufgeklärt, und meinte, dass der Kopf erst nach hinten prallt, und dann nach vorne. Ich hatte dann nochmal im Netz nachgeschaut, und es wird im Fachjargon (schreibt man das so :-) auch Peitschenschlag genannt. Da die Kraft wohl erst nach hinten geht, ist die Schale auch abgehoben.

LG
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Re: und bei einem Heckcrash?

Beitragvon Securité am Fr 21. Okt 2011, 23:49

Klar, physikalisch richtig! Beim Heckaufprall passiert mit dem Kind im Reboarder dasselbe wie mit dem Kind im vorwärts gerichteten Sitz beim Frontalaufprall. Beide Male wird das Kind aus dem Sitz heraus in die Gurte gedrückt. ABER schwere Heckunfälle machen nur 2% aller schweren bis tödlichen Unfälle aus, da sie meistens mit viel niedrigerer Geschwindigkeit stattfinden. Worst case: Autobahn, Stauende, einer knallt mit 200km/h auf die Wartenden. Aber da wird KEINER überleben, egal in welche Richtung er schaut. Außer mit ganz viel Glück...
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Re: und bei einem Heckcrash?

Beitragvon MsReboard am Sa 29. Okt 2011, 19:33

Der Körper oder Teile davon gehen immer zuerst in Richtung Aufschlagpunkt.
Ich mische mich gern ein! Bin aber auch offen für konstruktive Kritik :-D
Wem das nicht passt, muss ja meine Meinung nicht lesen.
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Re: und bei einem Heckcrash?

Beitragvon MsReboard am So 30. Okt 2011, 09:48

Heckunfälle haben nur einen geringen Anteil bei schweren Unfällen. Das liegt daran, daß die Energie durch das Anschieben des Fahrzeugs aufgenommen werden.

Heckunfälle können nur dann böse ausgehen, wenn man selbst schon aufgefahren ist und das Fahrzeug fest steht.
Also vielleicht in einer Massenkrambolage :!:
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Was passiert bei Auffahrunfällen / einem Heckcrash?

Beitragvon 8Kate am Di 13. Dez 2011, 10:26

Hallo zusammen

ich wurde jetzt schon ein paarmal gefragt, ob die Reboard-Sitze bei Auffahrunfällen nicht nachteilig sind. Hat jemand dazu bitte eine Info?

Danke
Kate
LG Kate
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Re: Was passiert bei Auffahrunfällen

Beitragvon Verseau am Di 13. Dez 2011, 12:01

natürlich kann es sein, das kinder im reboarder bei einem auffahrunfall nicht so sicher sitzen wie kinder im vorwärts gerichteten sitz.
ABER Auffahrunfälle machen nue 2% aller Unfälle aus.

frontalzusammenstöße machen 60% aus.
also sollten die kinder auch eher vor einem frontalzusammenstoß geschützt werden, als vor einem heckaufprall.
ausserdem sind die meisten heckunfälle bei sehr gringen geschwindigkeiten bzw. befinden sich beide fanrzeuge in gleicher bewgungsrichtung.

ich mach mal ein kleines rechenbeispiel:

Auto A 50km/h
Auto B 80km/h

beim Frontalzusammenstoß werden die geschwindingkeiten addiert.
es entstehen energien, wie wenn man mit 130km/h gegen eine mauer fährt!
Ein vorwärts fahrendes Kind wird garantiert sehr schwer verletzt!
Ein rückwärts fahrendes Kind wird es wohl unbeschadet überstehen!
(und diese Geschwindigkeiten sind wirklich realistisch!)

bei einem Auffahrunfall, werden die geschwindigkeiten substrahiert.
in unserem bespielt fährt auto b auto a mit 30km/h hinten rein.
Hierbei schütze zwar ein vorwärts gericheter Sitz etwas besser, aber bei diesen geringen schwindigkeiten wird auch dem rückwärts fahrendem Kind nicht viel passieren.


man kann sein kind nicht zu 100% schützen, das ist nicht möglich.
aber es ist erwiesen, das reboarder in Frontalchrashs und seitenaufprällen mehr schutz bieten, als vorwärts gerichtete kindersitze.
seitenaufprall: stichwort "pre impact breaking "
Zuletzt geändert von Verseau am Mi 14. Dez 2011, 01:52, insgesamt 1-mal geändert.
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